Lösungen im Fokus: Unsere Perspektiven zur SAP-Welt

Bei uns trifft Expertenwissen auf Lösungsorientiertheit, Zukunftssicherheit und Begeisterung für SAP.

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Bei uns trifft Expertenwissen auf Lösungsorientiertheit, Zukunftssicherheit und Begeisterung für SAP.

7. Juli 2025
Profilfoto von Caren Schröter mit Sprechblase 'Hi, ich bin Caren'
Im Profil: Caren Schröter

Eckdaten

Bald 3 Jahrzehnte SAP-Erfahrung
SAP Retail und SAP-Module SD und MM
Kompetenzen:
  • ​SAP Retail- und Logistikberatung, Customizing in den Modulen SD/MM ​
  • ​Schnittstellenanalyse und –design (ERP, Webshop, Filialsysteme, EWM, Lagerlogistik, Logistik-, Zahlungsdienstleister, Zollabwicklung) für die Techniken IDOC, Queue, RFC sowie Entwicklung (ABAP)​
Spezialität: Schnittstelle Menschen und IT

Projekterfahrung (Auswahl)

Filial- und Versandhandel sowie Travel Retail
Öl & Gas

5 Fragen an Caren Schröter

Caren Schröter kehrt als erfahrene SAP-Beraterin zu RELACON zurück und bringt fast drei Jahrzehnte SAP-Expertise mit. Als Spezialistin für die Schnittstelle zwischen Menschen und IT verbindet sie technisches Know-how in SAP Retail, SD/MM mit ihrer Leidenschaft für nachhaltige Lösungen und Prozessoptimierung. Ihre Stärke liegt darin, komplexe Schnittstellenprojekte nicht nur technisch umzusetzen, sondern dabei immer die Menschen im Blick zu behalten, die täglich mit den Systemen arbeiten. Carens Hingabe für Klimaschutz und ihre Überzeugung, dass nachhaltige IT mehr bedeutet als nur Ökostrom, machen sie zu einer wertvollen Verstärkung für unser Team. Hier erzählt Caren, warum sie zu RELACON zurückgekommen ist, wie sie die Balance zwischen Technik und Menschlichkeit meistert und welche Vision sie für eine nachhaltige IT-Zukunft hat.

Privat hat Caren eine Vorliebe für Einfachheit (Minimalistin, räumt gern auf, liebt Klarheit), verbindet Natur & Technik (erst SAP beraten, dann wandern gehen) und übernimmt Verantwortung für die nächste Generation (Ehrenamt Klimaschutz, Job, als zweifache Mutter). Los geht’s 👇

Du warst bereits von 2016 bis 2023 bei RELACON, bist dann ausgestiegen und nun wieder hier. Als RELACON "Wiederholungstäterin" kannst du uns sagen, was die Firma so anziehend für dich macht?

RELACON ist ein kleines Unternehmen – muss man nicht kennen, aber vergisst man auch nicht wieder, wenn man es kennengelernt hat. Da bin ich selbst ein gutes Beispiel dafür. Was mich zurückgezogen hat? Diese Fokussierung auf das Wesentliche: Hier wird auf das Wichtigste geschaut – auf die Kunden, Mitarbeitenden, dass Projekte laufen, Weiterbildung läuft, Auslastung gut ist, das Miteinander stimmt.

Bei Themen wie „Welches iPhone-Modell als Firmenhandy?“, „Urlaub zwei Wochen nach Jobbeginn?“, „Vor Jobbeginn am Firmentreffen teilnehmen?“ – alles nur Lächeln und Machen. Keine endlosen Genehmigungsverfahren, sondern unkomplizierte, pragmatische Lösungen. Und letztendlich arbeite ich hier mit echten Profis zusammen, die ihr Handwerk verstehen.

Deine Spezialität ist es, Schnittstelle zwischen Menschen und IT zu sein. Was kann ich mir darunter vorstellen?

Schnittstellen – da denkt man zuerst an Datenformate und Versorgungszyklen – das ist nur Technik und wenn ich das ordentlich programmiert oder eingestellt habe, ist alles erledigt… nein, dann habe ich 50% geschafft.

Mit meiner Mischqualifikation Beratung, Customizing und Entwicklung habe ich schon die verschiedensten Schnittstellen entworfen und eingeführt. Zwischen SAP ERP und verschiedenen Webshops und Lagerlogistiksystemen oder SAP EWM, an unterschiedliche Logistik- und Zahlungsdienstleister…

Und alle haben dies gemeinsam: Es sind auch Menschen beteiligt. Menschen, die manchmal viel bessere Ideen und mehr Wissen haben als ich. Menschen, die gefragt und eingebunden werden wollen. Menschen, die täglich mit meinem Produkt arbeiten müssen. Menschen, denen graue Haare wachsen, wenn ich nicht die Fehlerfälle ordentlich abgefangen habe. Menschen, die nach dem Bau dieser Schnittstelle eine andere Aufgabe als bisher wahrnehmen.

Das sind die anderen 50%. Ich mag meinen Job genau wegen dieser Aufteilung.

Du hast eine ganz besondere Hingabe für das Thema Klima. Was würdest du sagen, braucht eine nachhaltige IT-Landschaft in der Zukunft und wie können wir das erreichen?

Bei nachhaltiger IT-Landschaft ist oft „Unser Rechenzentrum verwendet Öko-Strom – erledigt!“ die erste Antwort. Das wäre schön, wenn es so einfach wäre. Für mich gehören jedoch viele Aspekte dazu: performantes Programmieren, schnelle Datenbankzugriffe, effiziente Datenspeicherung als ein Schritt.

Dann auch Daten bezüglich Nachhaltigkeit bewerten können, durchgehend Messgrößen erheben, nachhaltigere Alternativen finden, Geschäftsprozesse schlanker machen, Standardisierung und das Rad nicht immer wieder neu erfinden. „Das haben wir immer so gemacht!“ tauschen gegen ein „Wie können wir besser werden?“

Und last but not least: Endlich mal was wegwerfen. Platz machen. Ressourcen sparen bei Datenhaltung, durch Systemablösung und Prozessreorganisation. Ich liebe ja aufräumen, abschalten und wegwerfen, hatte ich das erzählt?

Wir bei RELACON haben ja eine ganz besondere Mischung aus erfahrenen "Oldies" und "jungen Wilden". Was ist deiner Meinung nach hier der Vorteil und warum sollten sich auch erfahrene Menschen bei uns bewerben?

In meinen ersten Jahren bei RELACON hatten wir tatsächlich noch keine jüngeren Mitarbeitenden. Das habe ich nicht weiter beachtet. Mit den ersten beiden Junior:innen habe ich dann erst gemerkt, was mir gefehlt hat: Das Fernrohr in die Zukunft. Nicht nur „Was kann ich denen mitgeben?“ und „Wie kann ich mein Wissen teilen?“, sondern auch „Was kann ich lernen?“ (eher „Ups, so geht das auch?“) und „Übernehme ich genug Verantwortung, um ein gutes (Arbeits-)Leben für die nächste Generation zu ermöglichen?“.

Ich hinterfrage seither öfter, ob meine eingeschliffenen Arbeitswege und Denkansätze noch so valide und zukunftsfähig sind. Hier klappen nicht bei meinem Renteneintritt die Bürgersteige hoch, sondern die Welt dreht sich weiter. Ich schätze diese Generationenmischung sehr und… sooo wild sind die gar nicht, mehr professionell und wirklich super nett.

Welche 3 Hashtags gibst du #RELACON und warum?

Nein, ich spicker jetzt nicht auf der Firmenwebseite, was wir da immer schreiben.

#KleinesUnternehmen – persönlich, familiär, man kennt sich
#ReduceToTheMax – Fokus auf das Wesentliche, keine Bürokratie
#Profis – fachlich kompetent, erfahren, verlässlich

Hast du auch Lust auf Team RELACON bekommen? Ja?! Dann hüpfe am besten direkt auf unsere Karriere-Seite und sende uns deine Bewerbungsunterlagen.